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16.2.11 13:20


Lieber Mann

Einmal angenommen, du wärest Gott und mit dir all die Männer, welche sich im Geiste göttlich glauben oder nicht glauben, um zu sein oder nicht zu sein, um zu wissen, dass sie nichts wissen … dann wüsste ich nicht, was ihr hier auf der Erde zu suchen habt.

Gleichfalls wird um Nischen gebeten. Eine Art Extra-Raum, ein gesondertes Recht, das sich um das Irdische nicht zu kümmern braucht. Warum auch? Auf Erden herrscht das Irdische ja längst nicht mehr, sondern das Denken, die Fantasie, in der Schein und Nicht-Schein gleichwertig oder unwertig neutral nebeneinander existieren, und wehe dem, wehe der, die hier kommt und sortiert, was auf Erden Gültigkeit hat und was nicht oder welchen Verlauf es nähme, würden die Gedanken ungeachtet des Schein und Nicht-Schein nieder regnen oder schneien. Hier hat Gott die großen Dichter und Denker platziert, die da herrschen über das Weib, um es gleichfalls zu gebrauchen, wenn ihnen danach ist, und wehe dem Weibe, das es wagt, sich zu verweigern. Sie wird in den Himmel gehoben, angebetet, um den irdischen Trieben erotische Türen zu öffnen, mitsamt den Körpern, die nur existieren, da sie gezeugt, ausgetragen, geboren und genährt wurden – vom Weibe. Das Weib, so dumm, sich alledem unterworfen zu haben, ohne selbst des aufrechten Ganges, Daseins und Hierseins in Hingabe mächtig zu sein, glaubt sie doch an die Allmacht der Männergötter auf Erden, bekämpft die aufrechte Frau in sich und um sich herum im Dienste ihrer Obertanen.

Die Götter auf Erden sind erzürnt. Die eine Frau, die es wagt, ihnen zu widersprechen, lebt! Sie bedarf all der Scheine fantastischer Herrscher nicht, die ihre eigenen Gesetze nicht kennen, sie gar verachten, um vor Zorn über diese Vergesslichkeit und – welch Wort – Dummheit in den Spiegel zu schlagen, hinter dessen Glas sich wohl der Teufel versteckt haben musste.

 

15.2.11 21:47


4.1.11 14:42


2.1.11 00:04


Oooohhhhhhhhrenmade

Oh
wie
oh
oh oh
oh oh
weh
ach
aaah
oh weh
welch (rülps)

Aaaaaah
oh ja
Oha
bla bla

blas
blass

hoch die
Tass

auf die Doofen
ist Verlass

echt krass!

 

1.1.11 19:24


Epochenmystische Klobrillen, Stuhl und Gang, von Wohlfang zu Troete

 

 ohne Inhalt (wegen verstopftem Abfluss)

 

 

1.1.11 13:45


Ewiges Eis

Sie spalten sich

über das Wort

schicken fort

an den Ort

des

Vergessens

erwarten
die Rettung
von dort
ohne Ort
ohne Sinn
Gott verlassend

sich über
das Heilsame
hassend
vor Neid
auf das Ganze
erblassend

im Ich des Du
mich zu fürchten
meine Seele zu reißen
wie kein Wolf
es je tat

vollenden

den starren Spagat

erfroren
keine Hilfe
mehr naht

 

 
27.12.10 15:11


Wie Feigen

hängen sie
an ihrem Baum
der Unkenntnis
überreif
und längst
vergoren
verloren
ihr ureigenes
Spiel

Ekelnd
vor ihrem
Lügenselbst
der Außenwelt
davonlaufend
aus der
verfaultes
Fruchtfleisch
quillt
in jede
ihrer Poren

Verloren
längst verloren

Im Schnee
erfroren

bis zum nächsten
Tauwettertag

verstopfte Poren
selbst
eingemacht

Haltbarkeitsdatum
längst
überschritten

Im nächsten Jahr
gibt es dann
Quitten

Gute Nacht

 

 

 

20.12.10 12:16


Macht Los

 

Die selbst ernannten

Gurus

Opfer

ihres eigenen Machtstrebens

ihrer eigenen Vertuschungsarroganz

in der Suppe

des Mitleids

rührend

Netze auswerfend

Seelen saugend

wie Vampire

im Dunkeln

des Nachts

im Nebel

schmierend

hinterlassen sie

Schlieren

wie Schnecken

ihren Schleim

der nächste Regen

siegt

über deren

Vergänglichkeit

Und wieder haben sie

allen Grund

zu klagen!

 

5.4.10 16:02


Aus dem Kopf

Es war einmal

eine

Met

Apher

 

die rauchte

im Kopf

ihrer

Gaffer

 

vor

Unsinn

im Trüb

Saal

geweiht

einer

Rat

Qual

 

Ge

Wicht

iger

Weise

blieb übrig

nur

leise

die

übliche

Scheibe

 

der Not

ob mit Wurst

oder ohne

das Brot

 

ich seh

ROT

11.2.10 22:11


Fausts Drücker

Köstlich geil

ich glaub

es hackt mich

kackt sich

selbst

in seinen

Stuhl

 

auf vier Krücken

ohne Rücken

Lehne

und dann

fliegen sie

die Späne

 

Ultra

Mega

Titten

Steil

berg

ab

 

ins Grab

 

tapp tapp

 

tapp

4.2.10 15:24


Der Dicktator

Er spielte mit der Kugel

in der Hand

mit Sand gefüllt

der tickende

Verstand

Am Rand des Wahn

Sinns

hangelt er

entlang

quer durch die Bank

im Glaubens

Niemandsland

verbannt er

Freunde

so genannt

erquickt

von ihren Gaben

am Ende

spricht er

mit der Wand

in seinem

tiefen Graben

2.2.10 16:29


17.12.09 18:33


Titel Los

 

Die Eitlen
blähen sich
liebes toll
voll
Eifer
sucht
verlogen
bescheiden
im Spiel
um die Trophäe
des letzten Braten
Königs
voll
der grellen
Illusionen
im Mantel des
Nichts
das
alles offenbart
so scheinbar
edel
verpufft der
Glanz
verkratzter
Spiegel

Rauch
umhüllt
die letzten
Kaiser
aus dem
Bilderbuch
aufgedunsener
Filmplakate

Das Make-up
der Inhaltslosen

Ein Furz
ganz kurz

Mir ist es schnurz!

 

7.12.09 22:04


An die Freunde

 

Oh du holder

Götterofen

schleim ich mich

mit Leim

davon

 

hör die Engel

Bengel

sülzen

aus dem kalten

Pupskarton

 

Piesebacken

schnacken nackig

schnulzend

bis zum Grabes

Stein

 

hobeln klebrig

sturz betrunken

bis zum Winken

kleinerlei

 

Ei

was bin ich

heute lustig

ha ha ha

in Bratenton

 

ho wie

holprig

pisst die Nelke

in des Anzugs

Schlipps

PaThron

 

auf

verschnauf

die Nase

lauf

davon

kommt das

das

wahrs!

 

Loretta von Beetofen

 

5.12.09 19:39


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